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Bender     22 November 2009 21:19 |
Na, sagen wir mal, wo liegt das Problem?

Das liegt ja wohl im Glauben?

Contract on you?

Un da liegt das Problem, oder?


Bussi, Bender...

Sönke     22 November 2009 13:02 | Münster
Hey Bender,

ich freue mich sehr, dass Du zurückgeschrieben hast.

Die Debatte über Kreationismus und Naturwissenschaft wollte ich nicht aufmachen. Ich halte sie für problematisch. Ich habe mich in meinem Beitrag nicht über derartiges geäußert.

Wenn Du dieses riesige Fass schon öffnest, dann finde ich ein paar Sachen elementar. In meinem Studium war eine der ersten Sachen, die ich gelernt habe, wie Wissenschaft arbeitet: Es wird eine Hypothese aufgestellt, die dann anhand der vorhandenen Daten & Fakten mit vorher festgelegten Methoden überprüft wird. Ziel des Ganzen ist es, die Aussagen der Hypothesen entweder zu bestätigen (NICHT: BEWEISEN!!!) oder zu widerlegen. Eine Theorie gilt solange als vorläufig richtig, bis das Gegenteil bewiesen ist.

Mit Hilfe dieser Arbeitsweise versucht die Wissenschaft, Aussagen zu erzielen, die durch verstandesmäßige Überlegungen erreicht werden können, der reinen logischen Überlegung aber an empirischem Wahrheitsgehalt überlegen sind. So ungefähr war unsere Definition von Wissenschaft im Studium. Ich muss dazu sagen, dass ich kein Natur- sondern ein Geisteswissenschaftler bin. Die Arbeitsweise ist aber gleichwohl die selbe.

Insofern würde ich schon gleich am Anfang widersprechen: Die Naturwissenschaft, zumindest die seriöse, behauptet nicht, Dinge beweisen zu können, sie behauptet, dass ihre Theorien nicht widerlegt werden konnten. Das ist ein Unterschied.

Ich behaupte auch gar nicht, dass ich die naturwissenschaftlichen Theorien zum Ursprung des Universums oder des Lebens widerlegen könnte. Abschließend beweisen kann man sie aber auch nicht. Schon per Definition. Da sind wir in einem Dilemma. Und darüber hinaus fehlen der Evolutionstheorie nach Darwin – soweit ich Laie das weiß – noch entscheidende Bindeglieder zwischen den verschiedenen Arten.

Und spätestens an diesem Punkt finde ich es – ohne genaue Sachkenntnis – sehr schwer, weiter zu diskutieren. Deswegen wollte ich das Fass „Kreationismus vs. Darwinismus“ nicht aufmachen. Und ich werde es auch jetzt nicht tun.

Nur soviel dazu: Für mich ist weder das eine noch das andere beweis- oder widerlegbar. Das ist zugleich meine größte Kritik an der Evolutionstheorie: Dass sie nicht widerlegbar ist. Denn normalerweise ist es das Ziel von Wissenschaft, eine widerlegbare, überprüfbare Theorie aufzustellen. Da hat es der Glaube einfacher. Er behauptet gar nicht, auf Rationalität zu beruhen. Insofern sind Glaube und Wissenschaft für mich zwei vollkommen unterschiedliche Systeme, die einander nicht berühren.

Mit anderen Worten: Ich habe kein Problem damit, wenn im Biounterricht Evolutionstheorie nach Darwin gelehrt wird. Der Biounterricht in der Schule hat die Aufgabe, die allgemein anerkannte wissenschaftliche Theorie bekannt zu machen.

Gleichzeitig sollte es selbstverständlich sein, dass der Glaube das Recht hat, Glaube zu bleiben. Gott kann man nicht beweisen. Und die Bibel auch nicht. Aber das behauptet sie auch nicht.

Um das klar zu sagen: Von dem politisch geprägten, evangelikalen Kreationismus, der in den USA verbreitet wird, grenze ich mich hiermit scharf ab. Weil das alles mit Wissenschaft nichts zu tun hat. Das heißt nicht, dass ich den biblischen Schöpfungsbericht für unwahr halte. Aber man muss klar zwischen wissenschaftlichen Theorien und dem Glauben trennen können. Gott sei Dank (und das meine ich wörtlich) leben wir in einem laizistischen Staat.

Mehr werde ich zu dieser Debatte nicht sagen. Weil es dazu nicht mehr zu sagen gibt.

Was mich jetzt interessieren würde ist, warum Du mich dann nach meinen Griechisch-, Hebräisch- und Aramäischkenntnissen befragst? Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Um die Frage kurz zu beantworten: Ich kann keine der drei Sprachen. Aber was macht das? Generationen von Profis haben die alten Schriften übersetzt, ich kann nur darauf vertrauen, dass sie im Wesentlichen richtig übersetzt haben... Natürlich ist das Original immer anders als die Übersetzung, aber wenn Du nen Roman liest, der im Original auf norwegisch geschrieben wurde, dann kannst Du ihn doch auch verstehen, wenn er Dir übersetzt wurde. Also, wo ist das Problem?

Besten Gruß,
Sönke

Bender     20 November 2009 20:22 |
Hallo Sönke,

danke für die Antwort, mich interssiert nun nicht, ob es Gott gibt und was für eine Botschaft er/sie/es vermittelt.

Aus mehreren Gründen, denn wenn es ein höheres Wesen gibt, dann muss man sich zwangsläufig mit Naturwissenschaften beschäftigen, die da sagen und beweisbar sagen, daß der Ursprung der Welt sich nicht in der Bibel, nicht bei Kreationisten und schon garnicht Im Glauben realisiert.

Glaube ist eine Ansichtssache, Sichtweise des Wissens und der Erkenntnis, daß alles was ist, so ist, wie es ist.

Die Naturwissenschaft weiß, wie
alles entstand, der einzige Faktor, der nicht geklärt werden kann ist, was war vor der Ausdehnung von Raum und Zeit, weil das nicht gesehen werden kann.

Da gibt es Theorien zu, es gibt auch Theorien dazu, wie das Universum und alles entstand und der wichtige Faktor ist eben der,...

Alles passt zusammen, sollte auch nur ein Faktor des Universums anders gewesen sein, wären wir nicht da, nichts wäre so passiert, wie es passiert ist.(Um es mal kurz zu halten).

Das macht es interessant.


Der Glaube ist so ein Ding, das so viel später aufgekommen ist, um Dinge zu erklären.

Sprichst Du Hebräisch, kannst Du Griechisch, kannst Du Aramäisch lesen?

Also, wenn die Bibel auf den Schriftrollen von Qumram basiert, was steht da wirklich?

Kannst Du das beantworten

Na?

Alles Gute, Bender.

Sönke     10 November 2009 12:20 |
Hallo Bender,

erst mal freue ich mich immer, wenn uns jemand ins Gästebuch schreibt.

Ich finde es immer wieder spannend, Gästebucheinträge von Leuten zu lesen, die unsere Gemeinde noch nie besucht haben, aber wissen, wer wir sind und was wir machen. Und irgendwie gibt es so was wie eine ritualisierte Kritik an Christen ganz pauschal, die nicht darauf schaut, was sie eigentlich kritisieren will. Das finde ich bemerkenswert.

Jetzt aber zu Deinem ersten Eintrag: "Gibt es unter Euch Menschen auch jemanden, der realitätsbezogen ist und schon mal was von Psychologie der Masse und Eigenverantwortung gehört hat. [...] Diese Rituale, die Ihr da macht, mannometer, aber wenn ich Menschen austauschen kann, gegen etwas besseres, dann tue ich es [...]". Die Formulierung unterstellt ja (und ich nehme an, bewusst), dass wir nicht realitätsbezogen seien und unser Glaube in erster Linie auf massenpsychologischen Phänomenen beruhen würde. Und sie unterstellt, dass Menschen uns unwichtig seien, quasi eine austauschbare Masse im Dienst eines höheren Ideals. Böse formuliert.

Wenn ich das so lesen, bin ich ein bisschen traurig. Aus mehreren Gründen. Traurig, weil Religion tatsächlich für viele blöde Dinge benutzt wurde. Traurig, weil wir mit Religion gleichgesetzt werden. Traurig, weil man es sich dann sehr leicht machen kann mit seiner (undifferenzierten) Kritik gegen alle Form von Religion. Traurig, weil Du offensichtlich ein schräges Bild von Christen (vermittelt bekommen?) hast. Und nicht zuletzt traurig, weil Du uns ein Schema überstülpst: Ein Kritikschema, das ich nur allzu gut kenne, weil es immer das Gleiche ist. Das Problem an der Sache: Du kennst uns ja gar nicht. Woher weißt Du also, was bei uns abläuft? Das finde ich undifferenziert.

Wenn Du nur das geschrieben hättest, hätte ich Dir wahrscheinlich nicht geantwortet. Weil ich müde bin, immer auf die selben platten Vorwürfe zu reagieren. Weil Religionskritik mich nicht trifft, ich in manchen Teilen mit ihr auch übereinstimme. Weil mein Glaube sich von dem, was Du beschreibst, so sehr unterscheidet, dass ich nichts „verteidigen“ müsste oder auch nur könnte.

Was Deinen letzten Eintrag angeht, du wirfst die Grundfragen des Glaubens auf. Für mich klingt das nach ernsthaften Gedanken. Und das macht Deinen Post für mich interessant.

Ich würde Dir gern erklären, was Glaube für mich heißt. Was Christ sein für mich heißt. Vielleicht verstehst Du dann, worum es mir und (ich glaube, das kann ich so sagen) unserer Gemeinde geht.

Wir glauben, dass es Gott wirklich gibt. Das ist erstmal eine Annahme. Die kann ich nicht beweisen, aber Du kannst mir auch das Gegenteil nicht beweisen. Glaube ist eben keine Wissenschaft. Das macht die Sache schwierig. Rational komme ich da schnell an Grenzen. Der Glaube, dass es Gott wirklich gibt ist also eine Voraussetzung, über die zu diskutieren schwer wird.

Wenn wir das mal als gegeben ansehen, hat uns dieser Gott was zu sagen. Das hat er in der Bibel getan. Und was er uns zu sagen hat ist folgendes: Gott ist fehlerlos („heilig“). Leider ist das keiner von den Menschen. Gott kann Fehler in seiner Gegenwart aber nicht ab. Das ist ein Problem. Aber Gott liebt uns Menschen. Er will Gemeinschaft mit den Menschen.

Weil es uns Menschen unmöglich ist, perfekt zu sein, musste Gott selbst eine Brücke zu uns Menschen bauen. Das hat er gemacht, indem er Jesus auf die Erde geschickt hat. Und jetzt können wir mit Gott kommunizieren. Das ist eigentlich schon alles.

Gott bietet uns an, seine Gemeinschaft zu genießen und zu ihm zu kommen, obwohl wir von Natur aus, wie Du selbst schreibst, nicht nur gut sind. Sondern manchmal gemein, manchmal böse. Es geht in letzter Konsequenz nicht darum, ein guter Mensch zu sein, sondern es geht darum, Gott zu begegnen. Und das geht nur, weil Gott Jesus geschickt hat. Das klingt vielleicht abgefahren. Aber das ist die Grundlage des Christseins.

Alles andere: Moral, gute oder böse Taten, was auch immer: Das alles ist zweitrangig. Es ist nichts Schlechtes, gut leben zu wollen. Aber es ist nicht entscheidend, ob ich gut oder schlecht lebe. Denn als Mensch bin ich per se nicht gut genug für Gott. Außer, ich lasse mich auf Jesus ein, der mich in Gottes Gegenwart führen kann.

Aber natürlich gibt es Anweisungen, wie wir mit einander umgehen sollen, wie es Gott gefällt. Z.B. Jesaja 58. Da steht sinngemäß: Glaubt ihr wirklich, Gott steht darauf, dass man sich hinsetzt und betet und darauf wartet, dass Gott kommt? Geht lieber los und helft den Armen, Kranken, Schwachen, Unterdrückten. Das ist ein Verhalten, das Gott cool findet. Und wenn ihr das macht, wird Gott auch zu euch kommen.

Deswegen würde ich sagen: Ja, Gott offenbart sich in Taten. Aber die Taten allein können uns nicht zu besseren Menschen machen. Wir brauchen Gott, der uns durch Jesus zu Menschen macht, die mit ihm Kontakt haben können (Johannes 14,6 oder Römer 3, ab Vers 21).

Darum geht’s uns. Ich würd mich freuen, mehr von Dir zu hören.

Beste Grüße,
Sönke

Bender     08 November 2009 20:37 |
P.S,; Inhalte und Glaubensinhalte sind nicht bindend an Religiösität, mein Freund, denn Gott hilft nicht betenden Menschen,...Gott offenbart sich in Taten, deswegen haben Menschen einen freien Willen...und genau deswegen gibt es gute Taten und weniger gute, klaro?

Deswegen sind Menschen, wie sie sind, glaub nicht, mann wäre gut, weil man betet, denn das ist nicht real. Jesus sagt, behandele andere so, wie Du selbst behandelt erden willst. Hmmm, wer tut das schon, besser wäre echt zu sein, da kommt man nicht in Gewisenskonflikt,..bedeutet,sei, wer Du bist, nämlich teilweise gemein...und so siehts aus...Glaub woran Du willst,Menschsein bedeutet ganz zu sein und das war und ist Jesus Aussage. Nicht wahr?

Bender     08 November 2009 20:24 |
Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht, ...ach darum gehts,...da gibts noch ganz andere Ansichten derer ich bin, deswegen bin ich ja kein Jude, war Charles Chaplin vielleicht.

Gott ist Menschsein, dass ist meine Meinung, deswegen ist Gott Mensch....und deswegen ist Jesus Mensch geworden..passt!

Bender

David (einer der Freaks)     08 November 2009 20:04 |
@Bender
Dein 20:06Uhr Eintrag macht Dich sympathisch und der von 19:29 interessant.

Vllt trifft man sich mal auf neutralem Boden.

PS: warum zitiert ein Jude ein neutestamentliche Stelle?

Bender     08 November 2009 19:06 |
P.S.:
Das ist die Abschlußrede von Charlie Chaplin zum grossen Diktator ...und das ist meiner Meinung nach Gottes Wort...:

Schlußrede
Es tut mir leid, aber ich möchte nun mal kein Herrscher der Welt sein, denn das liegt mir nicht. Ich möchte weder herrschen noch irgendwen erobern, sondern jedem Menschen helfen wo immer ich kann; den Juden, den Heiden, den Farbigen, den Weißen. Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt.
Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen. Haß und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug um jeden von uns satt zu machen.
Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen! Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet, und Mißgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderben und Blutschuld geführt.
Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehengeblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten, und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert.
Aeroplane und Radio haben uns einander nähergebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch, die erfassen eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden.
Millionen Menschen auf der Welt können im Augenblick meine Stimme hören. Millionen verzweifelter Menschen , Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen. Allen denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu "Ihr dürft nicht verzagen!". Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer die heut die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein! Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Haß. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.
Soldaten, vertraut Euch nicht Barbaren an, Unmenschen, die Euch verachten und denen Euer Leben nichts wert ist; Ihr seid für sie nur Sklaven, Ihr habt das zu tun, das zu glauben und das zu fühlen. Ihr werdet gedrillt, gefüttert, wie Vieh behandelt und seid nichts weiter als Kanonenfutter. Ihr seid viel zu schade für diese verwirrten Subjekte, diese Maschinenmenschen mit Maschinenköpfen und Maschinenherzen. Ihr seid keine Roboter, Ihr seid keine Tiere, Ihr seid Menschen!
Bewahrt Euch die Menschlichkeit in Euren Herzen und haßt nicht! Nur wer nicht geliebt wird, haßt! Nur wer nicht geliebt wird.
Soldaten, kämpft nicht für die Sklaverei, kämpft für die Freiheit! Im 17. Kapitel des Evangelisten Lukas steht: "Gott wohnt in jedem Menschen". Also nicht in einem oder einer Gruppe von Menschen. Vergeßt nie, Gott lebt in Euch allen, und Ihr als Volk habt allein die Macht, die Macht Kanonen zu fabrizieren, aber auch die Macht Glück zu spenden. Ihr als Volk habt es in der Hand, dieses Leben einmalig kostbar zu machen, es mit wunderbarem Freiheitsgeist zu bedringen.
Daher im Namen der Demokratie: laßt uns diese Macht nutzen, laßt uns zusammenstehen! Laßt uns kämpfen für eine neue Welt, für eine anständige Welt, die Jedermann gleiche Chancen gibt, die der Jugend eine Zukunft und den Alten Sicherheit gewährt. Versprochen haben die Unterdrücker das auch, deshalb konnten sie die Macht ergreifen. Das war Lüge, wie überhaupt alles, was sie Euch versprachen, diese Verbrecher!
Diktatoren wollen die Freiheit nur für sich, das Volk soll versklavt bleiben. Laßt uns diese Ketten sprengen, laßt uns kämpfen für eine bessere Welt, laßt uns kämpfen für die Freiheit in der Welt, das ist ein Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt!
Nieder mit der Unterdrückung, dem Haß und der Intoleranz. Laßt uns kämpfen für eine Welt der Sauberkeit, in der die Vernunft siegt, in der Fortschritt und Wissenschaft uns allen zum Segen gereichen. Kameraden! Im Namen der Demokratie, dafür laßt uns streiten!


Und so siehts aus...



Bender     08 November 2009 18:29 |
Funny,
seit ewigen Äonen kein Eintrag, hähä, was läuft da bei Euch?

So wenig Gläubige,...mal im Ernst. Was tut Ihr denn da?

Beten? Und wenn, zu wem und vor allem ,...für was?

Gibt es unter Euch Menschen auch jemanden, der realitätsbezogen ist und schon mal was von Psychologie der Masse und Eigenverantwortung gehört hat.

Denn, da bin ich mitten unter Euch, zwischen 2 oder 3en, nicht wahr.

Diese Rituale, die Ihr da macht, mannometer, aber wenn ich Menschen austauschen kann, gegen etwas besseres, dann tue ich es.

Nein, wie heilig. Nicht wahr...?


Sooo, good night, ach ja und nicht vergessen, es gibt ein Leben ausserhalb von Sekten.

P.S.: Wir kümmern uns auch um die Letzten...Muhahaha...Bender.

Michael     09 August 2009 22:41 | Riesenbeck
Hallo liebe Jesus Freaks,

meine Frau Melanie und ich möchten uns gerne für das herzliche Willkommenheißen bedanken. Es tut gut, so etwas zu erleben, irgendwo neu dazuzukommen und nicht wie heute leider üblich, abgescannt zu werden, sondern dass es uns vorbehaltlos ermöglicht wurde, uns einfach alles anzuschauen und uns zurecht zu finden. Das, und auch der Gottesdienst, waren für meine Frau und mich sehr beeindruckend und einfach schön.

Liebe Grüsse
Michael und Melanie

viki     13 März 2009 20:22 |
hallo dito.
sag mal..
kannst du selbstzweck mal definieren?
denn wenn menschen für eine bessere gesellschaft demonstrieren, weil sie unterdrückt werden (Montagsdemonstrationen in der ehemaligen DDR) und einzelne sogar direkt (M.L.King) oder fast sowas wie indirekt (Gandhi) dabei umkommen, dann kann man das ja trotzdem sowas wie "selbstzweck" oder "egostisch" nennen. schließlich wollten sie für sich auch eine andre form von gesellschaft oder gerechtigkeit...
aber das gleichzusetzten mit dem selbstzweck "jeder ist sich selbst der nächste" oder dem egoismus, der ungerechtigkeiten hervorruft, ist doch schon bisschen seltsam, oder?
...also:
was meinst du mit selbstzweck oder egoismus und wie erklärst du dir dann solch (falls andre) arten von menschlichen neigungen?

ach so...im übrigen gilt bei uns christen nicht der grundsatz "sich selbst wiedererkennen in", sondern "verwandelt werden in und durch", damit das ganze gerede von von zwischenmenschlichkeit und liebe und vergebung und so weiter überhaupt funktioniert.
verständlich?

...und wenn wir christen also glauben, dass wir es nich durch unsre eigene kraft schaffen, selbstlos zu sein, stellt sich ja schon auch die frage, ob wir das alles mit dem egoismus und dem hass und der gleichgültigkeit nich sogar ziemlich viel hinterfragen...

vielleicht schreibste ja zurück,
mit gruß,
viki

Dito     10 März 2009 18:00 |
Hallo Sönke,

worauf ich hinaus wollte ist folgendes:

„Der Mensch ist ein bösartiges Tier. Seine Bösartigkeit muss organisiert werden. Das Verbrechen ist eine notwendige Bedingung der organisierten Existenz.

Die Gesellschaft ist ihrem Wesen nach kriminell, sonst würde sie nicht existieren. Der Egoismus rettet alles – absolut alles –, was wir hassen, was wir lieben.

Und alles bleibt so, wie es ist. Ebendies ist der Grund, warum ich die extremen Anarchisten achte. „Ich erhoffe die allgemeine Ausrottung“ – sehr gut. Das ist gerecht, und, mehr noch, es ist klar. Wir gehen mit Worten Kompromisse ein. Es hilft uns auch nicht weiter. Es ist wie ein Wald, in dem niemand den Weg kennt. Man ist verloren, während man noch ruft: „Ich bin gerettet!“ “ [4]

Joseph Conrad in einem Brief an Robert Cunninghame Graham, 2.02.1899

Verständlich? Es geht um das Buch "Herz der Finsternis", nie gelesen?

Dieses ganze Gerede von Zwischenmenschlichkeit und Liebe und Vergebung und so weiter, das mag ja stimmen, aber wenn es hart auf hart kommt, regiert der Selbstzweck, immer.

Das meinte ich, mehr nicht, sowas beschäftigt Euch nicht? So als Glaubenshinterfragung?

Ist denn diese Schablone Jesus Christus wohlmöglich nicht die Antwort, die Menschen brauchen? Klar, Zugehörigkeit, sich "selbst wiedererkennen in" brauchen wir wohl alle, aber einer Idee hinterherlaufen, unkritisch und darus eine Glaubensgemeinschaft machen?

Da hat man dann wohl seinen Denkvorgang abgekürzt.

Das ist jedenfalls meine Meinung.

Trotzdem, alles Gute. Dito.

Sönke     28 Januar 2009 09:07 |
Hallo Anke E.,
was willst du uns damit sagen???
LG Sönke

Andrea     24 Januar 2009 08:21 |
Warum sind meine Hände so kalt? Ich habe mehr Fragen als Antworten, aber eins weiß ich: in Schwelm wird heut abend das Eisen glühen! Wir wünschen unseren langhaarigen Vertretern aus Münster viel Freude und Erfolg! Möge unser Herr mit Euch sein!

Hans     08 Januar 2009 17:13 |
^nur um es noch mal deutlich zu sagen: in der Allianzwoche wird der Freitag abend (als Jugendgebetsabend geplant) nicht stattfinden. Er fällt aus!

Sönke     08 Januar 2009 08:56 |
Hallo Peter (und David),

ich hab mir das mal angeguckt... Das ist nicht unsere alte Adresse, sondern die Adresse der Baptisten in Münster. Der Abend findet also scheinbar nicht in unseren Gemeinderäumen statt, sondern bei den Baptisten. Das ist alles. Trotzdem danke für's aufmerksam sein ;)

LG Sönke

Peter     07 Januar 2009 13:03 | Münster
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Hallo!

Auf der HP der Matthäusgemeinde steht ihr wegen einem Gottesdienst während der Allianz-Gebetswoche.
Soweit, so gut,nur habe ich gemerkt, daß die dort noch eure alte Adresse (Hammer Strasse) angegeben haben.
Admin Comment:Adminkommentar:
Danke!!!
ich hab diesen besagten Eintrag dort zwar nicht gefunden, aber eine mail, an die Gemeinde geschickt

Janko     06 Januar 2009 21:45 |
Herzlichste Neujahrsgrüße ausm Osten. Wünsch euch Segen!
Janko

Sönke     30 Dezember 2008 08:58 |
Hallo Dito,
ehrlich gesagt fällt es mir ein bisschen schwer, dir zu folgen... Was genau willst du wissen? Ob jemand, der von etwas keine Ahnung hat, trotzdem den Mund aufmachen sollte und dadurch Mist erzählen soll? Was wir über die Qumran-Schriften denken? Wer bei uns welche Mitsprache"rechte" hat? Ich verstehe schlicht und einfach deine Frage nicht... Wenn du magst, schick mir ne Mail über das Kontaktformular auf dieser Seite (-> Kontakt -> Hauptkontakt).
LG Sönke

Dito     26 Dezember 2008 21:21 |
Ähm, danke. ;)

Eine Frage,...

Wer im übrigen, worauf ich hinauswollte, der aramäischen, hebräischen, lateinschen und griechischen Sprache nicht mächtig ist, aber weiß, was in den Schriftrollen von Qumram steht und dieses als gegeben akzeptiert, kann meinetwegen auch alle Übersetzungsfehler miteinbeziehen und Sachen behaupten und vor allem repitieren, die er selbst garnicht kennt und versteht?

Ist das keine generell berechtigte Frage für Eure Glaubensgemeinschaft?

Ich maße mir da garnix an und will auch nicht kritisieren, ich frage nur nach.

Habt Ihr ne Antwort darauf?

Würde mich interessieren. :)


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