unser Gottesdienst

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…ist unsere Zeit mit einander und mit Gott. Wichtig ist uns nicht, dass wir ein möglichst gut durchgeplantes Programm abziehen. Wichtig ist, dass wir gemeinsam vor unserem Gott stehen und ihm begegnen. Dazu kann jede und jeder etwas beitragen. Gottesdienst ist für uns also nichts, was wir aus Tradition machen, sondern unser Herzensanliegen. Deswegen ist er so, wie wir sind, verändert sich aber auch, wenn wir uns verändern.

Natürlich gibt es trotzdem so was wie eine feste Struktur. Wir treffen uns Sonntags so gegen 16 Uhr in unseren Räumen in der Bahnhofstr. 44 im 5. Stock, (Fahrstuhl vorhanden) kommen erst mal ganz gemütlich an und starten dann meistens ein bisschen verspätet mit dem eigentlichen Gottesdienst. Dann geht jemand nach vorne und begrüßt die Leute, die da sind.

Im Normalfall schließt sich daran eine „Lobpreiszeit“ an. Das ist Christendeutsch und bedeutet, dass ne Band nach vorne geht und Musik macht. Aber nicht, weil sie gerne mal auftreten wollen, sondern, weil sie gesungene Gebete mit allen teilen wollen. Dann gibt’s noch ne Predigt und manchmal auch noch Abendmahl (entgegen dem Jesus – Freaks – Klischee nicht mit Chips und Bier, sondern ganz klassisch mit Brot und Wein oder Traubensaft).

So gegen 18 Uhr ist der „offizielle“ Gottesdienst dann vorbei, aber das heißt nicht, dass man sofort gehen muss. Man kann die Zeit nach dem Gottesdienst gut dazu nutzen, mit Leuten ins Gespräch zu kommen oder beim Dönerladen um die Ecke gemeinsam was gegen den Hunger zu tun…